Mittwoch, 20. September 2017

Sägende Nonne

Liest hier irgendein Waldarbeiter oder Haumeister mit, der der Klosterschwester im unten verlinkten Film vielleicht etwas behilflich sein kann? Nicht nur ihre Säge ist stumpf. Man kann nicht hinschauen, sie beschäftigt garantiert mehr als einen Schutzengel...

Hier sägt die Ehrwürdige Schwester

Montag, 28. August 2017

"Staubmesse" doppelt

Nichts ist beim gläubigen Volke so beliebt und bei "Liturgie-Puristen" im alten wie im neuen Ritus so unbeliebt wie die deutsche Singmesse. Deren prominenteste Vertreter sind ja bekanntlich die "Wenden-Messe" ("Wohin soll ich mich wenden" von Schubert) und die "Liegen-Messe" ("Hier liegt vor Deiner Majestät" von Kohlbrenner / Hauner / M. Haydn), letztere von den Blaskapellen auch scherzhaft als "Staub-Messe" bezeichnet. 
Gestern war nun Meinophus-Fest in Böddeken, einer der wenigen Termine, an denen man es den Gläubigen noch erlaubt, die Majestäts-Messe zu singen, nachdem man sie schon vor Jahrzehnten aus dem (Paderborner) Gotteslob entfernt hat. 
Gestern nun zog die Prozession feierlich ein und der Klerus begab sich in die an die Kapelle angebaute Klause, um sich für das Levitenamt Hochamt anzukleiden. Es war 10 Uhr, die Ministranten standen in der Kapelle schon bereit, also konnte man beginnen. Meinte der Kapellmeister. Meinte er aber nur. Der Klerus war noch nicht umgezogen, und so erfolgte auch noch kein Auszug, während die Gläubige Menge schon hingebungsvoll "Hier liegt vor Deiner Majestät intonierte. Nach beendigtem Liede tat sich weitere zwei Minuten nichts, dann erfolgte der nun recht stille Einzug. Dem Propst von Brilon, der auch als Festprediger da war, gefiel das nun garnicht, und man konnte hören, wie er vernehmlich sagte: "Das schöne Eingangslied will ich aber auch singen. Das machen wir nochmal!" Was blieb dem Kapellmeister anderes übrig, als gehorsam zu sein. So sangen wir die zwei Strophen, diesmal lauter und inbrünstiger, da ja jetzt eingeübt, noch einmal. 
Die anschließende Liturgie war ordentlich, das Wetter schön und die weltliche Feier war auch nicht zu verachten. Fazit: es war ein schöner Tag!


Donnerstag, 3. August 2017

Sozialistische Planwirtschaft in der Kirche oder so

Mir fällt keine bessere Überschrift ein. Man schaue einfach mal in den auch sonst immer lesenswerten Blog "Thomas sein Abendland" und lache herzlich mit. Da hat jemand in aller Kürze und trotzdem treffsicher ganz erfrischend über den allzuoft miefig-muffigen deutschen Gremienkatholizismus geschrieben.

Donnerstag, 13. Juli 2017

Paderborn: Libori 2017

Es ist wieder soweit: Das Liborifest naht.



Samstag, 22. Juli 2017, 15.00 Uhr,  Hoher Dom:
15.00 Uhr Erhebung der Reliquien des Hl. Liborius, anschließend Pontifikalvesper. Nach der Vesper Reliquienverehrung und Einzelsegen mit der Liboriusreliquie.

Folgende Messfeiern werden während der Liborioctav in der außerordentlichen Form des römischen Ritus gefeiert:

Sonntag, 23. Juli 2017, 18.00 Uhr
Fest des Hl. Liborius, Patron von Dom und Erzbistum, I. Klasse
Kapuzinerkirche St. Franziskus Seraphicus 
(Bildungshaus "Liborianum", An den Kapuzinern 5-7), 
150 Meter Fußweg vom Dom:
Levitiertes Festhochamt zum Liborifest.













Die hl. Messe um 11.00 Uhr in der Gaukirche entfällt.


Mittwoch, 26. Juli 2016, 18.30 Uhr
Fest der Hl. Mutter Anna, II. Klasse
Hoher Dom, Pfarrwinkel (rechtes Querschiff):
Hochamt im a.o. Ritus.



















Sonntag, 30. Juli 2016, 11.00 Uhr
8. Sonntag nach Pfingsten, II. Klasse
Kapuzinerkirche St. Franziskus Seraphicus
(Bildungshaus "Liborianum", An den Kapuzinern 5-7),
150 Meter Fußweg vom Dom: Hochamt im a.o. Ritus.

Hilfreiche Links:

Liborilieder

Liborius Messformular lateinisch/deutsch (vetus ordo)

die unten folgende Gottesdienste werden direkt im Internet über www.domradio.de in Bild und Ton übertragen.
Darüber hinaus kann man über den Fernsehsender EWTN (Satellit Astra, Frequenz 12460 MHz)  ebenfalls zuschauen.


Samstag, 22.Juli 2017, 15 Uhr 
Eröffnung der Libori-Woche. Pontifikalvesper und Erhebung der Reliquien des heiligen Liborius mit Libori-Tusch.

Sonntag, 23. Juli 2017, 9 Uhr
Hochfest des heiligen Liborius. Pontifikalamt mit S. E. Erzbischof Hans-Josef Becker und Prozession durch die Stadt Paderborn mit dem Reliquienschrein.

Montag, 24. Juli 2017, 9.00 Uhr
Pontifikalamt zum Liboritriduum


Dienstag, 25. Juli 2017, 11 Uhr
Pontifikalamt zum Libori-Fest mit dem Landvolke.

Dienstag, 25. Juli 2016, 17 Uhr
Schlußfeier des Libori-Triduums. Prozession mit dem Libori-Schrein über großen und kleinen Domplatz, Beisetzung der Reliquien in der Krypta des Hohen Domes.

Das restliche Libori-Programm und noch einiges Wissenswertes  findet man auf der Internetseite der Erzdiözese.

Und hier noch einige Bilder vom alten Libori-Festaltar, wie er bis 1978 im Dom aufgebaut wurde. Der dazugehörige riesige Baldachin, der vom Gewölbe herabhing, verbrannte im Feuersturm des Jahres 1945. Die großen allegorischen Eckfiguren wurden schon seit 1931 nicht mehr aufgebaut, als der Festaltar vom Langhaus in den Vorchor heraufgerückt wurde. Das Mausoleum Liborianum fiel der Domrenovierung und ihren Umbauten zum Opfer, im Diözesanmuseum kann es in der Schatzkammer bewundert werden. Das tröstet freilich wenig. Wer die vergangene Pracht noch erleben durfte, wird mir zustimmen: wir wollen ihn wiederhaben!




(Artikel wird noch ergänzt!)




Mittwoch, 12. Juli 2017

Nabor, Felix und Andreas Oxner

Heute ist das Fest der Heiligen Nabor und Felix, Märtyrer unter Diokletian


sowie des Seligen Andreas Oxner von Rinn, Märtyrer zu Judenstein 1462.






Kloster Marienmünster wird wiederbesiedelt

Endlich einmal eine gute Nachricht:
Das alte Benediktinerkloster Marienmünster im Oberwaldischen wird nach dem Weggang der Passionistenpatres nun von der "Communauté Saint Martin" wiederbesiedelt, wie man der örtlichen Presse entnehmen konnte.
Hier einige Links:

Commnauté Saint Martin (Homepage)

Bericht auf "Katholisches"

Marienmünster

Da bleibt nur eines zu wünschen: Ad multos annos und Gottes Segen!

Dienstag, 27. Juni 2017

Paderborn: Marktkirche verunstaltet

In Paderborn wird die Markt- und Universitätskirche St. Franziskus Xaverius derzeit für eine Ausstellung sogenannter moderner Kunst mißbraucht. Maßgeblich dafür verantwortlich ist neben dem Rector ecclesiae auch noch Professor Dr. Josef Meyer zu Schlochtern von der theologischen Fakultät. Spricht man mit "einfachen" Gläubigen (also jenen, die den Großteil der praktizierenden Katholiken ausmachen), so wird dieser Veranstaltung keinerlei Verständnis entgegengebracht. Lobeshymnen kommen, wenn überhaupt, nur aus den sogenannten akademischen Kreisen und dem Bildungsbürgertum oder dem, was sich für gebildet hält; jenen Volksgruppen also, die nicht als Maßstab gelten können und dem Zeitgeist schon immer hinterhergelaufen sind.  Einen Bildbericht zu solcherlei Greuel an heiliger Stätte findet man hier
Derartige "Kunstaktionen" in Kirchen sind heutzutage landauf, landab üblich geworden, obwohl sie von der Kirche und auch vom sonst so gerne bemühten II. Vatikanischen Konzil ausdrücklich nicht gutgeheißen werden, da die Kirche generell ein Gotteshaus und kein Museum ist. Die Initiatoren solcher Veranstaltungen müssen sich nicht wundern, wenn sie selbst und, was weitaus schlimmer ist, die Hl. Kirche von niemand mehr ernst genommen wird. Sie mögen sich vielleicht einmal zu Gemüte führen, was die Heilige Schrift über ihr gotteslästerliches Tun so schreibt:

1.Mose 28,17: terribilis inquit est locus iste non est hic aliud nisi domus Dei et porta coeli.
Wie schauerlich ist diese Stätte! Hier ist nichts anderes als Gottes Haus und die Pforte des Himmels!
 
Markus 11, 15-18: Und sie kamen nach Jerusalem. Und Jesus ging in den Tempel und begann die hinauszutreiben, die im Tempel verkauften und kauften; und er stieß die Tische der Wechsler um und die Stühle der Taubenverkäufer. Und er ließ nicht zu, daß jemand ein Gerät durch den Tempel trug.Und er lehrte und sprach zu ihnen: Steht nicht geschrieben: »Mein Haus soll ein Bethaus für alle Völker genannt werden«? Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht!

Mathhäus 21, 12-16: Und Jesus ging in den Tempel Gottes hinein und trieb alle hinaus, die im Tempel verkauften und kauften, und stieß die Tische der Wechsler um und die Stühle der Taubenverkäufer.Und er sprach zu ihnen: Es steht geschrieben: »Mein Haus soll ein Bethaus genannt werden!« Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht!

Lukas 19,45-46: Und er ging in den Tempel hinein und fing an, die Verkäufer und Käufer darin hinauszutreiben,und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben: »Mein Haus ist ein Bethaus«. Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht!