Mittwoch, 23. November 2016

Das Vaterland schafft sich tatsächlich ab

Viele Dinge im politischen Leben gehen im Alltag an einem vorbei, ohne daß man als normaler Bürger davon Notiz nimmt. So stieß ich im Blog von Frau Lengsfeld jüngst auf einen sehr lesenwerten Artikel.
Wir mir ist es wahrscheinlich vielen Menschen ergangen: Falls das Thema in den Tageszeitungen erwähnt wurde, hat man gar zu oft darüber hinweggelesen, da man irgendwann die Schlagworte "Flüchtlinge", "Migranten", "Integration" etc. etc. als so alltäglich wahrnahm, daß man derartige Artikel nicht mehr gelesen hat. Ganz ehrlich: Die Stichworte "one world" und "Globalisierung" sind für mich mittlerweile Horrorvorstellungen, nicht mehr und nicht weniger. Armes Deutschland.

Mittwoch, 9. November 2016

Weihetag der Lateranbasilika

Heute, 9.11.:
Weihetag der Erzbasilika zum Allerheiligsten Erlöser, Sankt Johann im Lateran zu Rom.
Hochamt in der außerordentlichen Form in Paderborn:
18.30 Uhr, Hoher Dom, Pfarrwinkel (Südliches Querhaus).


Mittwoch, 2. November 2016

Allerseelen

Paderborn, Hl. Messe in der außerordentlichen Form:

Heute um 18.30 Uhr gesungenes Requiem  für alle Armen Seelen im Fegefeuer. 

Hoher Dom, Pfarrwinkel (Südliches Querhaus). 

Vom 1. bis zum 8. November gewährt die Hl. Kirche einen besonderen Ablaß für die Armen Seelen im Fegefeuer. Die genauen Bedingungen finden sich hier.


1. Vor dir stehen wir mit Flehen, o Erbarmer, höchstes Gut!
Dir befehlen wir die Seelen * in der Sühnungsflammen Glut.

2. Blut und Leben hast gegeben * auch für sie in bittrer Pein.
Hab Erbarmen mit den Armen, laß sie bald erlöset sein!

3. Durch dein Leiden, bittres Scheiden * und durch deine Wunden rot*
Tilg die Schulden, heb das Dulden, reiß die Seelen aus der Not!

4. Schau die Plagen, hör die Klagen * in dem jammervollen Stand.
Nicht verweile, Trost erteile, reich zur Rettung deine Hand!

5. Laß sie fahren zu dem wahren * Vaterland der Ewigkeit;
Und genießen deines süßen * Friedens dort an deiner Seit‘!

6. Daß dort oben sie dich loben, lieben preisen jederzeit;
Und hinwieder ihrer Brüder * denken in der Seligkeit.

Sursum Corda, Ausgabe 1874-1948, Nr. 326
Mel. alternativ: "Herr gib Frieden dieser Seele".  



Bildquelle


Mittwoch, 26. Oktober 2016

Angela Merkel, die Blockflöte und die Junge Union

Wie wir alle in den letzten Tagen vernommen haben, ruft uns die Bundeskanzlerin zur Rettung des christlichen Abendlandes durch vermehrtes Singen von Weinachtsliedern und Gebrauch der Blockflöte auf. Eines vorweg: Ich bin ein großer Freund des deutschen Volksliedes und natürlich auch der Blockflöte. Die Äußerungen der Kanzlerin braucht man nicht weiter zu kommentieren. Derarter Quark ist einer Akademikerin in diesem Amte nicht würdig. 
Vielleicht sollte die Kanzlerin mit der Rettung des christlichen Abendlandes mal bei ihrer eigenen Partei anfangen. Wie von mehreren Augenzeugen berichtet wurde, haben sich ihre Sprößlinge von der Jungen Union bei der Sonntag-Vorabendmesse anläßlich ihres Deutschlandtages im Paderborner Dom gehörig danebenbenommen. Unter anderem haben da "Kommunikanten" an der Kommunionbank gestanden, die offensichtlich nicht wußten, was sie dort vorne eigentlich sollten und wegen ihres Benehmens vom Kommunionspender übergangen werden mußten. Offensichtlich haben die Mitglieder der Jugendorganisation ausgerechnet einer (angeblich) christlichen Partei nämlich so viel Ahnung vom Christentum wie die Kuh vom Sonntage.
Zurück zur Blockflöte: Wer hat denn die Volkslieder aus unseren Schulen verbannt? Warum wird an den Schulen keine Blockflöte mehr gebraucht? Warum kann kein Lehrer mehr Geige spielen, um seine Schüler zu begleiten? 
Frau Merkel, das waren Politiker, auch der CDU, die die deutsche Volkskultur aus unseren Schulen verbannt haben, vergessen Sie das nicht! Wenn ich mit anhören muß, welchen Blödsinn heutige Kindergartenkinder und Schüler in ihren Einrichtungen "singen", sträuben sich nicht nur mir die Nackenhaare. 
Erst das christliche Abendland über Jahrzehnte hinweg untergehen lassen und es dann mit der Blockflöte retten wollen, ich fasse es nicht!

Aber man soll ja nicht nur nörgeln. Für alle, die entgegen aller Hoffnung das deutsche Volksgut und das christliche Abendland (auch) auf diese Weise retten wollen, gibt es hier ein kleines, einfaches Weihnachtslied, das auch für Anfänger nicht zu schwer sein dürfte. Text und Melodie sind im Hochstift Paderborn mündlich seit dem frühen 19. Jahrhundert überliefert, Urheberrechte stehen nicht im Wege, und bis Weihnachten dürfte es dann fertig eingeübt sein!


Freitag, 7. Oktober 2016

7. Oktober: Rosenkranzfest, Maria vom Siege

Statt den Menschen das Geheimnis des heutigen Festtages näherzubringen, beschränkte sich der Kommentator der heutigen Morgenandacht auf WDR 2 darauf, sein Unverständnis darüber zu äußern, den Sieg in der Schlacht bei Lepanto 1571 der Fürbitte der Himmelskönigin und dem Sturm der Rosenkranzbeter zuzuschreiben. Weiteres möchte ich gerade in den Tagen einer schleichenden Islamisierung des Abendlandes nicht zu diesem unsäglichen Radiobeitrag sagen. Mehr zum heutigen Festgeheimnis ist bereits hier gesagt worden.
Die westliche Gesellschaft mit ihrer verfehlten, sogenannten "Religionsfreiheit" und ihren laizistischen Verfassungen, mit ihrer unheilvollen Trennung von Kirche und Staat, sie wird den Prozeß der islamisierung des Abendlandes nicht aufhalten können. Der Islam nutzt eben die Freiheiten der demokratischen Staaten, um sich selbst früher oder später an die Macht zu bringen. 
Jene, die lauthals schreiend und Parolen skandierend das "christliche Abendland" retten wollen, verfügen leider nur zu oft nicht über die intellektuellen Fähigkeiten dazu und haben selbst zum größten Teil leider kein gelebtes Christentum vorzuweisen, so sie denn überhaupt getauft sind. Was sie und ein Großteil unserer Gesellschaft verteidigen und erhalten wollen, ist nicht das christliche Abendland, sondern die dekadente westliche Wohlstandsgesellschaft. Man will nicht den Herrn in Europa an der Macht sehen, sondern ungestört in Sodom und Gomorrha weiterleben können.  
Was also kann das Abendland noch retten? Wohl nur das Gebet der stillen im Lande, jener, auf die kein Politiker je hört, die selbst von ihren bischöflichen Hirten nur belächelt werden, die aber den Rosenkranz nicht aus der Hand gelegt haben.
Indes, es gibt auch noch Bischöfe, die sehr wohl um die Macht eifrigen Gebetes wissen. Islamischer Terror überzieht heute wie vor fünfhundert Jahren die ganze Welt. Lesenswert, was ein afrikansicher Bischof über dieses Thema denkt.


Mittwoch, 24. August 2016

Probleme beim Altarinzens

Der Altarinzens bereitet nicht nur den begleitenden Ministranten, sondern auch vielen Zelebranten oft Mühe und Schwierigkeiten. Zugegeben: Ganz einfach ist es tatsächlich nicht, zumal der Zlebrant bei den einzelnen Zügen ja auch noch zu beten hat. Mancherorts vereinfacht man den Vorgang, indem man die Ministranten nach Anreichung des Rauchfasses einfach an der Epistelseite des Altares "abstellt". Keine sehr gute Lösung. Kann man vom Zelebranten erwarten, daß er den Inzens ordentlich ausführt, so muß man auch seine korrekte Begleitung von den Ministranten erwarten können. Hier gibt es ein wenig Hilfestellung:
Link 1
Link 2


Warburg: Der Pfarrer und das Unkraut

Das kommt davon, wenn man sich nicht bücken will und Unkraut mit einem dieser sinnlosen Gasbrenner beseitigt:
Man setzt Terasse und Pfarrhaus in Brand!


Vielleicht... sollte man aber... dem Hochwürdigen Herrn eine Hl. Agatha für's Pfarrhaus schenken...
Also nur, falls er noch an die Wirkmächtigkeit unserer Heiligen glaubt. Wenn ich mir die Seite des "PV Warburg" so anschaue... Nun denn...


Auch könnte man ja zur Abwechslung mal wieder Agathazettel weihen und an das gläubige Volk verteilen. Falls noch mehr Warburger mit frei verkäuflicher Pyrotechnik für Heimwerker hantieren, dürfte das sinnvoll sein.