Donnerstag, 13. Juli 2017

Paderborn: Libori 2017

Es ist wieder soweit: Das Liborifest naht.



Samstag, 22. Juli 2017, 15.00 Uhr,  Hoher Dom:
15.00 Uhr Erhebung der Reliquien des Hl. Liborius, anschließend Pontifikalvesper. Nach der Vesper Reliquienverehrung und Einzelsegen mit der Liboriusreliquie.

Folgende Messfeiern werden während der Liborioctav in der außerordentlichen Form des römischen Ritus gefeiert:

Sonntag, 23. Juli 2017, 18.00 Uhr
Fest des Hl. Liborius, Patron von Dom und Erzbistum, I. Klasse
Kapuzinerkirche St. Franziskus Seraphicus 
(Bildungshaus "Liborianum", An den Kapuzinern 5-7), 
150 Meter Fußweg vom Dom:
Levitiertes Festhochamt zum Liborifest.













Die hl. Messe um 11.00 Uhr in der Gaukirche entfällt.


Mittwoch, 26. Juli 2016, 18.30 Uhr
Fest der Hl. Mutter Anna, II. Klasse
Hoher Dom, Pfarrwinkel (rechtes Querschiff):
Hochamt im a.o. Ritus.



















Sonntag, 30. Juli 2016, 11.00 Uhr
8. Sonntag nach Pfingsten, II. Klasse
Kapuzinerkirche St. Franziskus Seraphicus
(Bildungshaus "Liborianum", An den Kapuzinern 5-7),
150 Meter Fußweg vom Dom: Hochamt im a.o. Ritus.

Hilfreiche Links:

Liborilieder

Liborius Messformular lateinisch/deutsch (vetus ordo)

die unten folgende Gottesdienste werden direkt im Internet über www.domradio.de in Bild und Ton übertragen.
Darüber hinaus kann man über den Fernsehsender EWTN (Satellit Astra, Frequenz 12460 MHz)  ebenfalls zuschauen.


Samstag, 22.Juli 2017, 15 Uhr 
Eröffnung der Libori-Woche. Pontifikalvesper und Erhebung der Reliquien des heiligen Liborius mit Libori-Tusch.

Sonntag, 23. Juli 2017, 9 Uhr
Hochfest des heiligen Liborius. Pontifikalamt mit S. E. Erzbischof Hans-Josef Becker und Prozession durch die Stadt Paderborn mit dem Reliquienschrein.

Montag, 24. Juli 2017, 9.00 Uhr
Pontifikalamt zum Liboritriduum


Dienstag, 25. Juli 2017, 11 Uhr
Pontifikalamt zum Libori-Fest mit dem Landvolke.

Dienstag, 25. Juli 2016, 17 Uhr
Schlußfeier des Libori-Triduums. Prozession mit dem Libori-Schrein über großen und kleinen Domplatz, Beisetzung der Reliquien in der Krypta des Hohen Domes.

Das restliche Libori-Programm und noch einiges Wissenswertes  findet man auf der Internetseite der Erzdiözese.

Und hier noch einige Bilder vom alten Libori-Festaltar, wie er bis 1978 im Dom aufgebaut wurde. Der dazugehörige riesige Baldachin, der vom Gewölbe herabhing, verbrannte im Feuersturm des Jahres 1945. Die großen allegorischen Eckfiguren wurden schon seit 1931 nicht mehr aufgebaut, als der Festaltar vom Langhaus in den Vorchor heraufgerückt wurde. Das Mausoleum Liborianum fiel der Domrenovierung und ihren Umbauten zum Opfer, im Diözesanmuseum kann es in der Schatzkammer bewundert werden. Das tröstet freilich wenig. Wer die vergangene Pracht noch erleben durfte, wird mir zustimmen: wir wollen ihn wiederhaben!




(Artikel wird noch ergänzt!)




Mittwoch, 12. Juli 2017

Nabor, Felix und Andreas Oxner

Heute ist das Fest der Heiligen Nabor und Felix, Märtyrer unter Diokletian


sowie des Seligen Andreas Oxner von Rinn, Märtyrer zu Judenstein 1462.






Kloster Marienmünster wird wiederbesiedelt

Endlich einmal eine gute Nachricht:
Das alte Benediktinerkloster Marienmünster im Oberwaldischen wird nach dem Weggang der Passionistenpatres nun von der "Communauté Saint Martin" wiederbesiedelt, wie man der örtlichen Presse entnehmen konnte.
Hier einige Links:

Commnauté Saint Martin (Homepage)

Bericht auf "Katholisches"

Marienmünster

Da bleibt nur eines zu wünschen: Ad multos annos und Gottes Segen!

Dienstag, 27. Juni 2017

Paderborn: Marktkirche verunstaltet

In Paderborn wird die Markt- und Universitätskirche St. Franziskus Xaverius derzeit für eine Ausstellung sogenannter moderner Kunst mißbraucht. Maßgeblich dafür verantwortlich ist neben dem Rector ecclesiae auch noch Professor Dr. Josef Meyer zu Schlochtern von der theologischen Fakultät. Spricht man mit "einfachen" Gläubigen (also jenen, die den Großteil der praktizierenden Katholiken ausmachen), so wird dieser Veranstaltung keinerlei Verständnis entgegengebracht. Lobeshymnen kommen, wenn überhaupt, nur aus den sogenannten akademischen Kreisen und dem Bildungsbürgertum oder dem, was sich für gebildet hält; jenen Volksgruppen also, die nicht als Maßstab gelten können und dem Zeitgeist schon immer hinterhergelaufen sind.  Einen Bildbericht zu solcherlei Greuel an heiliger Stätte findet man hier
Derartige "Kunstaktionen" in Kirchen sind heutzutage landauf, landab üblich geworden, obwohl sie von der Kirche und auch vom sonst so gerne bemühten II. Vatikanischen Konzil ausdrücklich nicht gutgeheißen werden, da die Kirche generell ein Gotteshaus und kein Museum ist. Die Initiatoren solcher Veranstaltungen müssen sich nicht wundern, wenn sie selbst und, was weitaus schlimmer ist, die Hl. Kirche von niemand mehr ernst genommen wird. Sie mögen sich vielleicht einmal zu Gemüte führen, was die Heilige Schrift über ihr gotteslästerliches Tun so schreibt:

1.Mose 28,17: terribilis inquit est locus iste non est hic aliud nisi domus Dei et porta coeli.
Wie schauerlich ist diese Stätte! Hier ist nichts anderes als Gottes Haus und die Pforte des Himmels!
 
Markus 11, 15-18: Und sie kamen nach Jerusalem. Und Jesus ging in den Tempel und begann die hinauszutreiben, die im Tempel verkauften und kauften; und er stieß die Tische der Wechsler um und die Stühle der Taubenverkäufer. Und er ließ nicht zu, daß jemand ein Gerät durch den Tempel trug.Und er lehrte und sprach zu ihnen: Steht nicht geschrieben: »Mein Haus soll ein Bethaus für alle Völker genannt werden«? Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht!

Mathhäus 21, 12-16: Und Jesus ging in den Tempel Gottes hinein und trieb alle hinaus, die im Tempel verkauften und kauften, und stieß die Tische der Wechsler um und die Stühle der Taubenverkäufer.Und er sprach zu ihnen: Es steht geschrieben: »Mein Haus soll ein Bethaus genannt werden!« Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht!

Lukas 19,45-46: Und er ging in den Tempel hinein und fing an, die Verkäufer und Käufer darin hinauszutreiben,und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben: »Mein Haus ist ein Bethaus«. Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht!

Dienstag, 30. Mai 2017

Die Grill-Andacht

Der Monat Mai machte es ganz deutlich offenbar: Die schon lange totgesagte "Volksandacht" und ihre luxuriösere Variante, die "Segensandacht" sind keinesfalls so tot, wie man oft glaubt. Allerorten waren Maiandachten der Pfarreien oder diverser Gruppierungen. Eines aber ist nicht mehr wie früher und fällt auf: Ganz egal, welchen Pfarrbrief man aufschlägt, überall liest man die Redewendung "nach der Andacht wird gemütlich gegrillt" bzw. "nach der Andacht laden wir zum gemütlichen Kaffeetrinken ein." Wobei Kolpingbrüder, KAB-Gruppen und Müttervereine eher zum Grillen neigen, während Seniorengruppen zumeist zum Kaffeetrinken laden. Dabei zeigt sich, daß Andachten ohne kulinarischen Anhang zumeist entschieden schlechter besucht sind, als jene, in deren Anschluß auch etwas für die Leibesfülle getan wird. 
Man mag jetzt so humorlos sein wie jener Mitkatholik, der einmal sagte "Wenn's was zu fressen gibt, sind sie da, sonst kommt keiner in die Kirche!" Dieser Meinung möchte ich mich ausdrücklich nicht anschließen, dazu bin ich zu sehr ein Mensch der barocken Lebensfreude denn der romanischen Strenge. Der Masse der Gläubigen, da nehme ich mich nicht aus, fällt es doch recht schwer, wie der Wüstenvater Antonius oder Simon der Säulensteher zu leben. 
Wenn also das gemütliche Vespern ganz offensichtlich dazu angetan ist, die Volksfrömmigkeit wenigstens etwas anzuheben, dann soll man es ruhig machen. 
Noch etwas fiel mir auf: In dem sehr dicken und mit viel Aufwand erstellten "Zukunftsbild" für unsere Erzdiözese tauchen weder die "Grillandacht" noch die "Kaffeeandacht" als zeitgemäße moderne Formen der Glaubensweitergabe auf. Der Verdacht drängt sich mir auf, daß im Generalvikariate eventuell einige ganz humorlose Asketen an unserer pastoralen Zukunft herumbasteln. Das kann nicht gutgehen, wie die Geschichte zeigt. Unser verewigter Fürstbischof Friedrich Wilhelm (1782 bis 1789) war auch so ein hagerer und magenkranker Zeitgenosse. Der hat seinen Diözesanen dann gleich aus Gründen der "Aufklärung" die Masse der arbeitsfreien Feiertage (um die 50 an der Zahl) gestrichen und die Volksfeste bei Wallfahrten und Prozessionen verboten. Beliebt gemacht hat er sich mit dieser Art spaßbefreiter Zwangsaskese beim gläubigen Volke nicht...

Freitag, 28. April 2017

Politsaurier und die Kirche

Erstaunlich, was man da jüngst so alles zu lesen bekommt!
Da will wohl jemand aus wahlkampftaktischen Gründen vom Saulus zum Paulus werden, wie es scheint... Bin mal gespannt, wie unsere Bischöfe auf eine derart eklige Anbiederei reagieren werden. Ich befürchte aber, man wird wieder einmal nichts hören.

Freitag, 7. April 2017

Potsdam: Garnisonskirche als Moschee

Kein Tag ohne neue Schreckensmeldungen:
Nun will Brandenburgs Kulturministerin Münch die Garnisonskirche in Potsdam wiederaufbauen und daraus eine Moschee machen!
Wer es nicht glaubt, der lese hier und hier einmal nach!
Bezeichnend, daß die evangelische Kirche auf ihrer Internetseite den Vorschlag der Ministerin ohne jede Kommentierung anführt. Das ehemals christliche Abendland vernichtet sich selbst...

Karwochenreform in Kleinenberg

Was ich schon immer mal fragen wollte:

Ist die Hl. Messe am Karfreitag eigentlich in schwarzen oder in roten Gewändern zu feiern?
Nein, ich habe keinen Alkohol getrunken und auch keine verbotenen Dinge geraucht.
Guckt einfach mal selbst:

Karfreitagsmesse

Auch für kirchliche Informationsseiten gilt halt: "Fange nie elektrisch an, was man auch mechanisch kann..."

Mittwoch, 5. April 2017

Islamisierung Europas

In Großbritannien ist man da schon recht weit fortgeschritten. Es dürfte aber nicht mehr sehr lange dauern, bis auch in Deutschland und anderswo in Europa derlei Zustände herrschen. Man darf gespannt sein, wie die säkularisierten Staaten Europas dann ihre sogenannten neuheidnischen "Werte" gegen den Islam verteidigen werden, wenn sie dies noch können.

Mittwoch, 29. März 2017

Dixi-Häuschen

Es gibt Nachrichten, die die Welt nicht braucht.
Alle weiteren Kommentare erspare ich mir, da mir ohnehin die Worte fehlen.

Link 1

Link 2

Montag, 20. März 2017

Achtung: falsche Messzeiten im Hohen Dom!

Ist das eigentlich in allen Diözesen so? Allenthalben erzählen uns die Pastoralerneuerer, man dürfe nicht den Zeiten hinterhertrauern, in denen man sich darauf verlassen konnte, daß das Sonntagshochamt immer um halb zehn und die Werktagsmesse immer um 7 Uhr ist. Vielmehr sollen wir heute bereit sein, in andere Orte zur Hl. Messe zu fahren und sollen uns im Pfarrbrief über Orte und Zeiten allwöchentlich erkundigen. So weit, so gut. 
Zumindest ich für meine Person bin da ganz folgsam und tue das auch. Leider muß man immer wieder erleben, daß die Angaben im Pfarrbrief oft nicht stimmen. Und wer gar die Meßzeiten der Tageszeitung entnimmt, hat zumindest im Hochstift Paderborn die allergrößten Aussichten, vor verschlossenen Kirchentüren zu stehen. Das hat verschiedene Gründe. Oft sind die Pfarrsekretärinnen mit ihrer Aufgabe scheinbar ein wenig überfordert, sehr oft sind die Zeitungsmacher schlicht zu dämlich, die Angaben ordentlich zu übernehmen. Gottesdienstangaben in Tageszeitungen und Stadtinformationsblättchen sind generell nicht vertrauenswürdig.
Daher hier noch einmal der Hinweis:
In der Fastenzeit und in der Passionszeit beginnt die Hl. Messe im alten Ritus im Paderborner Dom am Mittwoch bereits um 18.00 Uhr! Die Hl. Messe am 29.3. wird in die Kapuzinerkirche verlegt.
Immer wieder kamen in den vergangenen Wochen Leute zu spät. Kein Wunder, wenn die Angaben selbst auf der Seite des Erzbistums nicht stimmen
Merke:
Die modernen Informationsmedien sind nur so gut, wie ihre Betreuer. Da hilft auch kein Pastoralkonzept und kein diözesaner Prozeß. 



Freitag, 24. Februar 2017

Politisch korrekter Karneval

Nachdem man sich nunmehr erdreistet, selbst den Karnevalisten politische Korrektheit zu verordnen und Neger, Männer mit Tropenhelmen etc. im Karneval nicht mehr erwünscht sind, bleibt uns nur die Erinnerung an bessere karnevalistische Zeiten:

Jonny Buchardt 1973

 Und nach der Sitzung lassen wir uns ein gutes Zigeunerschnitzel schmecken!

Montag, 20. Februar 2017

Volksliturgische Betriebsunfälle

Eines vorweg: Volksliturgie und ihre Bräuche stehen bei mir sehr hoch im Kurs, das nur vorweg. Gewisse Sicherheitsstandards können allerdings auch auf diesem Gebiete der Frömmigkeit hilfreich sein... Angeregt durch einen Fund des Kreuzknappen, habe ich hier einmal einige geistliche Unglücksfälle zusammengestellt:

Amputierte Hand.

VDE-Vorschriften nicht beachtet. 

Befestigungsmängel mit Dachschaden

Gleichgewichtsstörungen I

Gleichgewichtsstörungen mit Dachschaden

Befestigungsmängel mit Kopfamputation

Lehrfilm der Berufsgenossenschaft I

Lehrfilm der geistlichen Berufsgenossenschaft II


Lehrfilm der geistlichen Berufsgenossenschaft III

Da lobe ich mir denn doch unsere vergleichsweise unfallsicheren Kreuztrachten!

Donnerstag, 2. Februar 2017

2. Februar: Mariä Reinigung (Lichtmeß)

Da das Fest in den Pastoralen Räumlichkeiten der Diözese oft nicht oder nur in einer liturgisch unerträglichen Sparvariante zu unmöglichen Uhrzeiten gefeiert wird, sei heute auf die Hohe Domkirche verwiesen:
18.00 Uhr Pontifikalamt mit Weihbischof König.  
Am kommenden Sonntag ist die äußere Feier des Festes Mariä Lichtmeß in Paderborn:
10.00 Uhr im Hohen Dom (neuer Ritus),

11.00 Uhr in der Kapuzinerkirche im Liborianum (alter Ritus):
Vor dem Hochamt Beichtgelegenheit, anschließend Kerzenweihe, Lichterprozession und Festhochamt
Nach dem Hochamt wird noch einmal der Blasiussegen erteilt.




1. Maria ging geschwind * mit ihrem lieben Kind; sie ging von Betlehem * zur Stadt Jerusalem * und trug zum Tempel ein * das zarte Jesulein.
2. Sie opfert diesen Hort * nach des Gesetzes Wort. Sie gab das Kindlein dar, von Täublein auch ein Paar, und löset ab mit Geld * den Herren aller Welt.
3. Sankt Simeon, der Greis, kam auf des Herrn Geheiß. Er nahm mit großer Lust * das Kind an seine Brust, davon sein Herz aufsprang, und er vor Freuden sang.
4. Auch kam Sankt Anna hin, die fromme Seherin. Auf tat sie ihren Mund und macht das Kindlein kund. Sie lobt das Kindlein sehr, und sagte, wer es wär.
5. O Kind, o Gottes Sohn, wie froh ist Simeon. Wie froh Sankt Anna ist, daß Du gekommen bist! Ach, komm und mach also * von Herzen alle froh!
Text:  Friedrich Spee von Langenfeld, 1623
Mel.: Maria ging hinaus... 
Sursum Corda, Ausg. 1948, Nr. 161
 

Freitag, 27. Januar 2017

27. Januar: Kaisers Geburtstag

* 27. Januar 1859    + 4.Juni 1941

Donnerstag, 5. Januar 2017

Erscheinung des Herrn, Hl. Drei Könige und die Sternsinger

Der Dreikönigstag naht und damit auch die Sternsinger. Ein löblicher Brauch. Auch in diesem Jahr werden sie wieder "C + M + B an die Türstürze der Häuser schreiben. 
Und auch in diesem Jahre (wie könnte es anders sein?) wird von offizieller kirchlicher Seite über die Bedeutung dieser Worte Blech geredet. Man schaue sich dazu im verlinkten Artikel (der sonst garnicht schlecht ist) den Punkt zwei einmal an. 
Ob man will oder nicht, die Buchstaben stehen für Kaspar, Melchior und Balthasar. 
Dort gibt es Weihetexte für das Dreikönigswasser, die Kreide der Sternsinger, und auch über die Dreikönigszettel. Letzteres empfinde ich als schöne Ergänzung, die ruhig eine etwas weitere Verbreitung finden dürfte!
Ganz schlimm sind Aufkleber. Moderne Haustüren sind leider oft aus einem Material, daß sich mit Kreide nur schlecht beschriften läßt. Dazu gibt es passende, mit Kreide leicht beschreibbare, graue Selbstklebestreifen im Kirchenbedarfshandel zu kaufen. Eine gute Lösung. Geradezu dumm und das Brauchtum pervertierend ist es aber, gleich Klebestreifen anzubringen, auf denen der Segensspruch schon fertig aufgedruckt ist. Aber sicher wird irgendein selbsternannter Liturgiemacher auch längst ein Weihegebet für bedruckte Klebestreifchen erfunden haben...


Hier noch ein hübsches Beispiel für einen Dreikönigszettel, Quelle: Wikipedia-Artilel. 



Montag, 2. Januar 2017